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Auf nach Mallorca, Reisebericht Teil I

 

 

 

Ja, es ist wahr, ich bin ein wenig schreibfaul geworden.
Nein!!! das liegt nicht an meinem nun schon etwas fortgeschrittenenm Alter, das liegt an der Fülle der Ereignisse...

Ja, ich gestehe, so langsam habe ich Mühe zu folgen; da heisst es ab nach Mallorca, zurück nach Hause, Besuch Besuch, Wandern mit Anne (kleiner Scherz am Rande)
Welpenalarm und dann Welpenbesuch, Gartenbauarbeiten - da bin ich sozusagen der Subunternehmer Bereich Security, ich bewache die Werkzeuge, Maschinen und das Pausenbrot.
Ihr seht, ich habe so gar keine Zeit mich mit dem Schreiben zu beschäftigen.

Nun sind wir seit ein paar Tagen wieder Daheim und hatten bereits ein grosses Event. Sagt man doch so oder? Früher hieß es ja ein Fest oder so aber ich geh halt mit der Zeit gel?!
Aber fangen wir mal von vorne an.
Noch vor ein paar wenigen Wochen konnte ich auf ein kleines, zuckersüsses Fellbündel aufpassen - Olivia! mein kleiner Goldschatz, mein Zuckerschnütchen, mein Engel.
Ich habe keine Ahnung wo sie geblieben ist. Hier wohnt zwar eine Olivia, die hat aber gar keine Ähnlichkeit mit der meinigen. Diese Olivia ist frech, ungeduldig, laut und zerrt an meinen Nerven...
Anne meint das wäre immer noch die Gleiche aber ich kann das nicht glauben.
Aber wie dem auch sei, auch sie muss überall mit. Auch mit nach Mallorca.

Bereits im Hotel in Besancon - wunderbar dort, nette Leute an der Rezeption - Leckerchen satt sag ich nur - , große Zimmer für Menschen mit 5 Hunden, tolles Frühstück, leider nicht für uns sondern nur für die Zweibeiner und sogar einen Aufzug!! Für Olivia alles das erste Mal und sooo aufregend.
Sie wollte nicht in den Aufzug, nicht über den glatten Flur, nicht über Teppiche eigentlich wollte sie so gar nicht...
Leider hat Anne das so gar nicht bemerkt, Anne wollte duschen und schlafen und so musste Olivia einfach mit. Sie hat sich dann auch gefügt - nun ja, ich habe ihr gut zugeredet, Oma Jette und ich haben sie in unsere Mitte genommen und Nike und Mona haben sie von hinten angeschoben -. Es war eine ruhige Nacht mit viel frischer Luft und so ausgeruht und gestärkt fuhren wir nun zu fünft, das heißt weniger Platz im Auto, Richting  Barcelona.
Weniger Platz nun auch auf der Fähre...
Dieter ist zwar immer sehr großzügig und bucht einer 4-Bett Kabine aber das reicht einfach nicht.
Die Betten sind übereinander - nein nicht alle 4 - also immer zwei übereinander und wir schaffen es einfach nicht in die obenren Etage zu gelangen. Dieter und Anne weigern sich nach oben zu gehen - zu alt...- und so müssen wir uns die wenigen Zentimeter Platzangebot teilen. Zu Bemerken wäre, dass wir noch NIE eine Kabine hatten in der die Klimaanlage Bzw. Belüftung funktioniert hat...
Also 5 Hunde und zwei Zweibeiner in einem etwas größerem Wäscheschrank ohne Frischluft, da ist Survival im Dschungel ein Spaziergang.
Anne meinte einmal nach einer heißen, luftarmen Nacht beim Wiedereintritt in die Kabine, sie wäre gegen eine Mauer gelaufen - das ist wirklich etwas übertrieben. Ich liebe diese animalischen Düfte...

Also bei der letzten Überfahrt haben wir ja nun unser Kleinteil Olivia mit an der Schnur gehabt. Für sie das erste Mal und so hat sie sich auch benommen.

Wer schon einmal mit der Fähre gefahren ist weiss, dass der Weg vom Auto - glücklich ist der, der gute Nerven und sein Auto voll im Griff hat - ein sehr enger und steiniger Weg ist.
Hast du Pech steht dein Auto sozusagen auf dem Grund der Fähre und deine Kabine ist in der 6.oder gar 7. Etage. Da heisst es Augen zu, Anne und Dieter dicht an den Klamaotten hängen und die steilen Stufen mit höchster Konzentration erklimmen.
Für uns gar kein Problem mehr, du siehst nicht nach links oder rechts und schon bist du da wohin sie dich schieben.
Kleinteil Olivia kannte das alles nicht und versuchte sich zu drücken. Keine Chance - bist du einmal im Pulk der Leute musst du mit- umkehren unmöglich, seitlich ausscheren auch. Das hat sogar Olivia bemerkt und nach wenigen Minuten jeglichen Widerstand aufgegeben. Wir überlebten die Nacht - siehe oben - und wurden wie immer in Palma von frischer Meeresbrise und Sonne pur empfangen. Olivia meisterte den Rückweg zum Auto schon fast routiniert und das Abenteuer Mallorca konnte beginnen.



Wie es weiter ging könnt ihr in der Nächsten Folge "Jambo plaudert.." erfahren. Hier ist erst einmnal Schluss

Die Arbeit ruft und ausserdem ist es Zeit für unser Abendessen.

Also, bis dahin, liebe Grüße

Jambo

 

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